Qualitätssicherung
Um höchste Ansprüche in Bezug auf die Qualität unserer Produkte zu befriedigen, werden verschiedene Standards in unseren Planungs- und Produktionsprozess integriert.
DIA-Nielsen ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000.
Die für unsere Laborverbrauchsmaterialien verwendeten Kunststoffgranulate werden nur von Herstellern bezogen, die dafür garantieren, dass diese den strengen Richtlinien für Analytik und Medizinprodukte entsprechen. Im Bedarfsfall werden von uns Auszüge der betreffenden Zertifikate zur Verfügung gestellt.
Gleiches gilt für die von uns in die Filtereinheiten verbauten Membranen von verschiedenen namhaften Herstellern. Diese bürgen mit verschienen Zertifikaten und einer großen Übersicht an technischen Daten für die Qualität der von uns verwendeten Produkte.
Darüber hinaus finden bei uns im Hause selbstverständlich Eingangskontrollen durch unsere Qualitätssicherungsabteilung statt. Hierbei werden durch routinemäßige Tests verschiedene Parameter, wie z.B. der Bubble-Point der Membranen, optische Mängel und die Abmessungen (Dicke) der der Roh-Membranware überprüft, damit wir uns ein eigenes Bild über den Zustand der eintreffenden Ware machen zu können.
Die qualitativ hochwertigen Membrane werden unter den kontrollierten Bedingungen des Reinraums bei konstanter Luftfeuchte in speziellen Behältnisse gelagert und direkt vor der Endmontage aus der uns zur Verfügung stehenden Rollenware ausgestanzt und weiterverarbeitet, um eine möglichst homogene Membranoberfläche zu gewährleisten.
Die Produktion der Filtereinheiten erfolgt unter kontrollierten Bedingungen (Reinraumklasse ISO 7). Die Bauteile der Filtereinheiten werden direkt in unseren Reinraum produziert; dort findet auch die größtenteils vollautomatisierte Endmontage und Bedruckung statt.
Reinraumklassen nach ISO 14644-1:
| Partikel pro m³ | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Klasse | 0,1 µm | 0,2 µm | 0,3 µm | 0,5 µm | 1,0 µm | 5,0 µm |
| ISO 6 | 1.000.000 | 237.000 | 102.000 | 35.200 | 8.320 | 293 |
| ISO 7 | 352.000 | 83.200 | 2.930 | |||
| ISO 8 | 3.520.000 | 832.000 | 29.300 | |||
Die Filter werden während der Montage mehrfach mit Sensoren und durch eine Kameraüberwachung auf alle optisch erkennbaren Fehler geprüft. Nach der Montage kommen branchenübliche Tests nach AQL Norm hinzu, mit denen der Bubble-Point und der Berstdruck der Filter überwacht wird. Hiermit werden die Integrität der Membrane und die Verbindung der Membrane mit dem Filtergehäuse, sowie die Qualität der Schweißverbindung bzw. der Randumspritzung geprüft.

