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Wie Nanoröhrchen undicht werden
Elektrische Spannung lässt Wasser durch die Röhrchenmembran fließen
Amerikanische Wissenschaftler haben eine Möglichkeit gefunden, aus der wasserdichten Wand winziger Kohlenstoffröhrchen einen effizienten Wasserfilter zu machen: Sie legen zwischen Wasser und Röhrchenwand eine schwache elektrische Spannung an, so dass sich in der Wand eine positive und im Wasser eine negative Ladung ausbilden. Dank dieses Tricks wird aus der wasserabweisenden Kohlenstoffschicht des Nanoröhrchens eine wasserdurchlässige Membran mit einem eingebauten Leitsystem, denn Fließgeschwindigkeit und Fließrichtung des Wassers können durch Veränderungen der Spannung gezielt gesteuert werden. In Zukunft könnte diese Entdeckung helfen, Wasser zu entsalzen oder es von biologischen Schadstoffen zu befreien. .....mehr.....
- Neue Membran trennt Gase schneller und effizienter
Ein internationales Forscherteam hat eine Kunststoffmembran entwickelt, die schnell und effizient kleine Moleküle wie etwa Kohlendioxid und Methan voneinander trennen kann. Die Besonderheit der Folie sind kleine Poren im Material, die wie winzige Sanduhren geformt sind. Da sich die Größe und auch die chemischen Eigenschaften dieser Kanälchen maßschneidern lassen, könnte die Membran in Zukunft unter anderem Einsatz bei der Erd- und Biogasaufbereitung, in Brennstoffzellen oder bei der Entsalzung und Reinigung von Wasser finden, erklären die Entwickler. ...mehr... - Perfluorierte Verbindungen (PFC) im Trinkwasser: Kein unmittelbares Gesundheitsrisiko
Seit einiger Zeit finden sich in Deutschland wiederholt perfluorierte Verbindungen (PFC) im menschlichen Blut, in Flüssen, Talsperren und vereinzelt im Trinkwasser. Besonders viele Funde gab es in Nordrhein-Westfalen. Die Ursachen der PFC-Verschmutzung sind Altlasten, Abwassereinleitungen oder gesetzwidrig belastete Düngemittel. Die gemessenen PFC-Konzentrationen im Oberflächenwasser liegen in der Regel unter 0,1 Mikrogramm/Liter; selten auch darüber (1 Mikrogramm ist ein Millionstel Gramm). Viele Menschen fragen sich dennoch: Kann ich das Wasser aus dem Hahn zuhause noch unbesorgt trinken? ...mehr... - BfR empfiehlt die Ableitung eines europäischen Höchstwertes für Uran in Trink- und Mineralwasser
Uran ist ein auf der Erde weit verbreitetes, radioaktives Schwermetall. In unterschiedlichen Konzentrationen und Verbindungen kommt es in verschiedenen Gesteinen und Mineralien sowie im Wasser, dem Boden und der Luft natürlich vor. Daneben kann Uran aber auch anthropogen – zum Beispiel über mineralischen Phosphatdünger – in die Umwelt gelangen. Wegen der weiten Verbreitung lässt sich Uran in Spuren auch in Lebensmitteln wie Trink- und Mineralwässern nachweisen. ...mehr... - Neues von DIA-Nielsen